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"Ich habe den Himmel gegessen" « zurück

Kath SG
Mit dem Theaterstück "Ich habe den Himmel gegessen" liess die Schauspielerin Christine Lather, zusammen mit dem Pianisten Felix Huber, emotional, witzig, verstörend, tragisch und zutiefst bewegend die vor 100 Jahren geborene Dichterin und Klosterfrau Silja Walter ein stückweit auferstehen.

In dem musikalischen Monolog, der zwischen gesungener Lyrik, entlang der Biografie der Dichterin, und Betrachtungen aus Briefen, Aufzeichnungen und Interviews wechselte, führte Christine Lather alias Silja Walter das Publikum in der voll besetzten Kellerbühne während 1,5 Stunden durch 92 Jahre Gottessuche: Das junge Mädchen, das tanzt, sich im ersten Erfolg als Dichterin sonnt und von einer Heirat mit einem wohlhabendem Mann "mit Haushaltshilfe" träumt. Die junge Frau, die immer lauter und störender einen Ruf hört, der sie mehr und mehr in die Krise treibt. Die Erwachsene, die sich in das Experiment "geschlossenes Kloster", das kein Experiment bleibt, sondern lebenslange Heimat wird. Mitsamt den Höhen und Tiefen, den Frustrationen, den Momenten der Glückseligkeit, dem Stress und den Auszeiten. Ein "Klosterleben", das zum Dichterinnenleben wurde.

Nach einem Apéro führte Ann-Katrin Gässlein von der Cityseelsorge eine Podiumsdiskussion mit vier Gästen. Zwei davon - Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr und Seelsorgerin und Autorin Ulrike Wolitz, kannten Silja Walter persönlich. Sie erzählten, wie sie die schreibende Nonne erstmal kenen gelernt hatten, wie sich die historische Silja Walter im Klosterleben zeigte, wie die Zusammenarbeit mit einer Autorin funktionierte, die in Klausur lebte. Anschliessend meldeten sich auch einzelne aus dem Publikum. 
Kath SG
Priorin Irene Gassmann war bei der Podiumsdiskussion dabei.
Kath SG
Buchautorin und Seelsorgerin Ulrike Wolitz arbeitete eng mit Silja Walter zusammen.
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