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Organisationsstruktur im Dekanat - Lebensraum St.Gallen

Mit dieser Organisationsstruktur wollen wir einen Überblick geben, wie die Seelsorge im Lebensraum St. Gallen mit dem Arbeiten in den drei Seelsorgeeinheiten und einer Orientierung im ganzen Lebensraum organisiert sein wird.

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Zur Orientierung

Die katholische Kirche in der Schweiz kennt im Gegensatz zur restlichen Weltkirche eine Besonderheit. Diese Besonderheit besteht darin, dass wir in den meisten Kantonen Kirchgemeinden haben, welche als öffentlich-rechtliche Körperschaften die Steuereinnahmen einziehen und verwalten. Das heisst, das Geld ist in den Händen der Kirchgemeinden, der nach demokratischen Regeln funktionierenden staatskirchlichen Seite der Kirche. Ihre Organe stehen auf der rechten Seite der Organisationsstruktur und funktionieren entsprechend unseren demokratischen Spielregeln mit Legislative und Exekutive.

Der grosse Teil in der Mitte zeigt die Organe der Pastoral, resp. Seelsorge, die nach kirchlichem Recht organisiert sind mit dem Bischof an der Spitze. Sie sind zuständig für die seelsorgerliche Arbeit und die Gestaltung ihrer Inhalte. Die Organe auf Dekanatsebene tragen die Verantwortung für eine geordnete und zeitgemässe Seelsorge im Lebensraum. Darunter sind in drei sich ergänzenden Teilen die Territorialseelsorge, neu in Seelsorgeeinheiten organisiert, die Kategorialseelsorge und die Spezialseelsorge dargestellt. Die Spezialseelsorge ist speziell im Lebensraum St. Gallen sehr vielfältig, weil es viele mit der Kirche verbundene Einrichtungen gibt, welche einen spezifischen Teil der Seelsorge abdecken. Eine wichtige Aufgabe von LOS wird es sein, diese Bereiche vermehrt als sich ergänzende Teile sehen zu lernen.

Halbrechts finden sich die gemeinsamen Organe von Staatskirche und Pastoral, welche künftig die gemeinsamen Aufgaben und Anliegen koordinieren.

Auf der linken Seite stehen die Räte, welche die Seelsorge, resptiv die Pastoral beraten und gerade in den Pfarreiräten wichtige Bindeglieder sind, zwischen den bezahlten und freiwilligen Engagierten im kirchlichen Leben.

In dieser Organisationsstruktur fehlen alle kirchlichen Vereine, Gruppierungen und Organisationen, welche in der Verantwortung von Freiwilligen liegen und einen grossen Teil des kirchlichen Lebens ausmachen. Ihre Vielfältigkeit übersteigt die Möglichkeit sie hier darzustellen.

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